Sanfter Tourismus ist erwünscht in Estlands einzigartigen Nationalparks

Nationalparktour

Eine individuelle Mietwagentour (14 Tage / 13 Nächte)

Estlands sechs Nationalparks sind keine abgeschlossenen Gebiete, die nur wenigen Besuchern vorbehalten sind. Mit Ausnahme einiger unter strengem Schutz stehender Totalreservate ist sanfter Tourismus in den Schutzgebieten nicht nur möglich, sondern geradezu erwünscht. Es gibt keine Zäune oder Schlagbäume, stattdessen Infotafeln und Besucherzentren, die jedem Einheimischen und Besucher die Besonderheiten des jeweiligen Schutzgebietes vorstellen und erklären. Im digitalen Estland geht das natürlich auch per App und Internet, auf das selbst im einsamsten Waldgebiet noch Zugriff besteht. Auf dieser Rundreise können Sie alle sechs Nationalparks besuchen; in fünf stehen längere Aufenthalte und Aktivitäten bevor, in einem werden Sie sogar übernachten. Diese Tour ist ideal für alle Reisende, die einem hektischen Alltag entfliehen möchten und Ruhe suchen, die ein Auge für die Schönheiten der Natur und Spaß an Wandern und Bewegung haben. Sie passt zu allen, die im Urlaub keinen Luxus suchen, dafür aber malerische Landschaften und gemütliche Unterkünfte.   Wichtige Hinweise Programmverlauf 1. Tag – Ankunft: Je nach Wahl des Verkehrsmittels (z. B. Fähre oder Flugzeug) werden Sie nach Ihrer Ankunft am Hafen oder Flughafen von uns persönlich in Empfang genommen. Gemeinsam erfolgt der individuelle Transfer zu Ihrem 4-Sterne-Hotel, das sich in unmittelbarer Altstadtnähe, nur wenige Fußminuten von der oberen Altstadt – dem Domberg – befindet. Nach dem Check-In findet ein ausführliches Reiseberatungsgespräch statt, auf dem die Tour noch einmal im Detail besprochen wird und Sie weitere Materialien erhalten (guter Autoatlas und Infobroschüren zu den einzelnen Zielen Ihrer Rundreise). Auch erhalten Sie Tipps und Hinweise für Restaurants oder Kulturelles gleich für den ersten Tag oder Abend. 2. Tag – Tallinn & Standortwechsel: Fahrt in den Nationalpark Lahemaa: Am Vormittag findet für Sie eine private deutschsprachige Stadtführung statt. Im Mittelpunkt steht das mittelalterliche Tallinn, das über Jahrhunderte Reval hieß und dessen Geschichte äußerst facettenreich ist. Die Führung soll Sie überdies auf Ihre bevorstehende Rundreise vorbereiten, denn was Sie über die Esten, ihre Lebensweise, ihre Kultur und Geschichte, insbesondere aber über die politischen und gesellschaftlichen Themen der Gegenwart erfahren werden, wird Ihnen in den weiteren Tagen sicher von Nutzen sein. Später wird Ihnen ein Mietwagen bereitgestellt, mit dem Sie in östliche Richtung in Estlands ältesten Nationalpark fahren. Lahemaa ist sein Name, was so viel wie „Land der Buchten“ bedeutet. In einem alten Fischerdorf an einer dieser Ostseebuchten, gelegen in unmittelbarer Ostseenähe, befindet sich auch die urige Landunterkunft, in der Sie für 2 Tage sein werden. Hier steht Ihnen ein Doppel-/Zweibettzimmer zur Verfügung, das mit Dusche und WC ausgestattet ist. Frühstück ist im Preis inbegriffen. In den fantastischen Landschaften können Sie noch am selben Tag erste Erkundungen vornehmen. 3. Tag – Unterwegs im Nationalpark Lahemaa: Zusammen mit einer sympathischen örtlichen Führerin, die Sie in Ihrem Mietwagen begleiten wird, werden Sie den Nationalpark näher entdecken. Beeindruckende Gutshöfe und mächtige Überreste jahrhundertealter Ordensburgen beeindrucken ebenso wie die Stille, die man beim Wandern durch uralte Forste, entlang blumenreicher Wiesen, durch wacholderbewachsene Heidelandschaften oder über einen Bohlenweg, der durch ein Hochmoor führt, erleben kann. Das Land zwischen Ostsee und tiefen Wäldern verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna und hat eine lange Geschichte, in der estnische Fischer, deutsche Barone, russische Generäle und schwedische Landadlige ihren Platz finden. Über all dies werden Sie ausführliche Informationen erhalten. 4. Tag – Standortwechsel: Fahrt zum Nationalpark Alutaguse: Nach einem guten Frühstück machen Sie sich wieder auf den Weg. Ihr Ziel liegt in südöstlicher Richtung. Es würde sich anbieten, auf dem Weg weitere Ziele an oder nahe der Ostseeküste zu besuchen, so die Ruine der einst nördlichsten Festung des Deutschen Ordens oder den beeindruckenden Wasserfall von Valaste an der imposanten Steilküste zwischen Ontika und Toila. Ihr nächster Standort ist der jüngste Nationalpark Estlands – der aus mehreren kleineren Schutzgebieten zusammengesetzte Alutaguse. Sie finden Ihre Unterkunft in einem kleinen, gemütlichen Gästehaus in einem Dorf, das sich zwischen den verschiedenen Teilgebieten des Nationalparks befindet. Hier steht Ihnen ein Doppel-/Zweibettzimmer mit Dusche und WC zur Verfügung. Frühstück ist hier nicht inklusive, es gibt aber Speisemöglichkeiten in der Nähe. 5. Tag – Unterwegs im Nationalpark Alutaguse: Erst 2018 wurde dieser Nationalpark gegründet. Sehr unterschiedliche Landschaftsformen und eine vielgestaltige Flora kennzeichnen ihn. Estlands größte zusammenhängende Nadelwälder sowie weitflächige Moor- und Sumpfgebiete befinden sich in dieser sehr dünn besiedelten Gegend. Verschiedene ausgeschilderte Wanderwege führen zum Beispiel durch das malerische Landschaftsschutzgebiet von Kurtna, wo sich mehr als 40 Seen befinden. Drumlins zeugen von der eiszeitlichen Prägung der sanften Landschaft, in der auch das seltene Moorschneehuhn und der Steinadler leben. Das einzige orthodoxe Frauenkloster Estlands liegt inmitten des Nationalparks und bis zum riesigen Peipus – Europas fünftgrößtem Binnensee – sind es nur wenige Kilometer. Gestalten Sie den heutigen Tag in Eigenregie. 6. Tag – Standortwechsel: Fahrt in den Süden: Die weiteste Strecke Ihrer Nationalparktour legen Sie heute zurück. Auf dem Weg in den Süden des Landes, wo sich Ihre nächste Unterkunft befindet, sollten Sie einige Stopps einlegen, so in den sogenannten „Zwiebeldörfern“ an der Westküste des Peipussees. Hier leben seit vier Jahrhunderten russische Altgläubige in Straßendörfern, die ganz anders angelegt sind als die Siedlungen der Esten. Hier können Sie diese besondere Volksgruppe und ihre Bräuche kennenlernen und nebenbei frischen Räucherfisch, eingelegte Gurken oder große Zwiebelzöpfe direkt am Straßenrand erstehen. Auch in Estlands „geistiger Hauptstadt“, der Universitätsstadt Tartu (einst Dorpat), ist ein Stopp ein Muss. Für die Erkundung des Zentrums des 100.000- Einwohner-Ortes sollten Sie ein paar Stunden einplanen. Tartus schöne Restaurants und Cafés lohnen den einen oder anderen Besuch. Auf den Weg  zum Ihrem Ziel im Landkreis Valga bieten sich weitere Besichtigungen an, z. B. in Estlands bekanntestem Wintersportort Otepää am Heiligen See, der seine Besucher auch im Sommer begeistert. Ihr Ferienhof befindet sich in etwa 10 Kilometer Entfernung vom Karula-Nationalpark, dem kleinsten der fünf Parks, die Sie auf Ihrer Rundreise besuchen. In der sympathischen Unterkunft, deren freundliche Gastgeber Deutsch sprechen, Ihnen steht ein Doppelzimmer zur Verfügung; Dusche und WC sind zur Mitbenutzung. Das Frühstück ist inbegriffen. Das hübsche Anwesen liegt in unmittelbarer Nähe des Väike-Emajõgi (dt. Kleiner Embach), in dem Sie nach einem entspannenden abendlichen Saunagang untertauchen können. 7. Tag – Wandern zwischen Kuppelhügeln: Zu den bezauberndsten Gegenden Estlands gehört die Kuppelhügellandschaft des Nationalparks Karula, in die viele Seen eingesprenkelt sind. 70 % seiner Fläche besteht aus Wäldern; über weite Strecken ist der Park eine Kulturlandschaft, erkennbares Zeugnis des Einflusses des Menschen über Tausende von Jahren. Für Wanderungen ist Karula wie geschaffen. Ausgeschilderte Wege führen durch diese einzigartige südestnische Naturlandschaft, in der es nur wenige Ansiedlungen gibt. Tiefe Nadelwälder wechseln sich mit Wiesen voller Wildblumen ab, uralte Eichen stehen am Rande der Wanderpfade, die durch den eiszeitlich geprägten Nationalpark mit seinen sanften Hügeln führen. Beim Wandern können Sie die herrliche Ruhe erleben, die diese Gegend ausstrahlt und die artenreiche Flora und Fauna näher untersuchen. Bademöglichkeiten gibt es an vielen einsamen Seen. Zudem ist das Besucherzentrum des Nationalparks am Ähijärve-See einen Besuch wert. 8. Tag – Standortwechsel: Natur pur im Nationalpark Soomaa: Das Ziel der heutigen Tagesetappe liegt in nordöstlicher Richtung. Auf dem Weg in den Soomaa-Nationalpark sollten Sie wieder Stopps einlegen, z. B. für eine Besichtigung der alten Hansestadt Viljandi (einst Fellin). Vom Burghügel über dem Städtchen können Sie weit in die eiszeitlich geprägte Landschaft mit ihren Rinnenseen schauen und beim Abstieg im Café des Folkmusik-Zentrums eine kulinarische Pause einlegen. Soomaa bedeutet „Sumpfland“. Auf fast 400 km 2  finden sich unterschiedliche Landschaftsformen, vorrangig Feuchtgebiete (Moore und Sümpfe) und ein ausgeprägtes Flussnetz. Viele der hier lebenden Tiere und Pflanzen stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Birkhuhn und Steinadler sind im Soomaa-Nationalpark ebenso zuhause wie Braunbär, Wolf, Luchs und Elch. Mitten in diesem Paradies befindet sich Ihre Landpension, in der Sie zweimal übernachten werden. Die praktisch eingerichteten Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet. Die Besitzer beschäftigen sich u. a. mit Ökolandbau, so dass Sie sich auf appetitliche Frühstücksmahlzeiten freuen können. Das heutige Abendessen ist für Sie vorbestellt. 9. Tag – Kanutour: An diesem Tag stehen zwei Aktivitäten im Soomaa-Nationalpark auf Ihrem Programm. Zunächst wandern Sie mit der Gründerin einer Naturschule auf einem Lehrpfad durch ein Hochmoor. Hierbei werden Sie nicht nur verschiedene Informationen zu diesem 1993 gegründeten Schutzgebiet erhalten, sondern auch erfahren, was eine junge Deutsche bewogen hat, nach Estland zu ziehen und sich im Naturschutz zu engagieren. Am Nachmittag beginnt eine Kanutour, die etwa 4 bis 6 Stunden dauern wird. Sie selbst bestimmen Dauer und Länge der Tour, während der Sie den Nationalpark aus einer ganz besonderen Perspektive erleben werden. Zu dieser individuell zu absolvierenden Tour gehört auch ein Picknick. Soomaa eignet sich wegen seines verzweigten Bach- und Flussnetzes großartig für eine solche Tour, die auch für Unerfahrene sehr zu empfehlen und absolut geeignet ist*. 10. Tag – Standortwechsel: Auf Estlands größte Insel: Mit Ihrem Mietwagen fahren Sie gen Westen in Richtung Ostsee. Auf dem Weg dorthin lohnt sich ein Stopp in der alten Hansestadt Pärnu (einst Pernau). Auf der Weiterfahrt würde sich auch ein Besuch des Informationszentrums des Nationalparks Matsalu anbieten. Dieses Vogelschutzgebiet von europäischer Bedeutung liegt unweit Ihrer Fahrtroute, sodass ein Stopp eine gute Idee wäre. Sie hätten somit alle sechs Nationalparks Estlands angesteuert. Vom Hafen Virtsu aus setzen Sie mit der Autofähre auf die Estlands größter Insel – Saaremaa – vorgelagerte und mit ihr durch einen Damm verbundene Insel Muhu über. Auch hier lohnen sich nähere Erkundungen, wie zum Beispiel das archaische Dorfensemble von Koguva, das heute ein Museumsdorf ist, oder der stolze Gutshof von Pädaste. Später fahren Sie auf die Insel Saaremaa (einst Ösel) weiter, wo Sie 4 Nächte lang bleiben werden. Ihr Domizil ist ein idyllischer Ferienhof im Nordosten der Insel, auf dem für Sie ein Doppelzimmer bereitsteht. Frühstück ist an allen vier Tagen inklusive. Die Besitzer sind sehr um Ihr Wohlergehen bemüht und geben Ihnen gern Tipps für Besichtigungen in der näheren Umgebung und zeigen Ihnen, wo sich der schönste Ostsee-Badestrand befindet. Der Ferienhof befindet sich in sehr ruhiger ländlicher Lage, umgeben von Feldern und Wiesen. Für den heutigen ersten Abend ist hier ein Essen für Sie bestellt. 11. Tag – Inselhauptstadt Kuressaare: Mit dem Mietwagen fahren Sie heute in die Inselhauptstadt, die etwa 50 km südwestlich liegt. Am frühen Nachmittag wird hier eine individuelle, deutschsprachige Stadtführung stattfinden. Von der sympathischen Führerin werden Sie mit der Geschichte Kuressaares, das einst Arensburg hieß, vertraut gemacht. Der kleine Ort mit seinen verwinkelten Gassen, den bunten Holzhäuschen und seinem Renaissance-Rathaus erinnert an so manche schwedische Kleinstadt. Über die Maßen beeindruckend ist allerdings die mittelalterliche Bischofsburg, eine der am besten erhaltenen im Ostseeraum. Ein Besuch des Museums kann entweder auf eigene Faust oder mit der Führerin erfolgen. Den zweiten Teil des Tages sollten Sie für erste Erkundungen der Insel nutzen. Saaremaa  ist groß. Sogar dreimal größer als Rügen. Zu sehen und zu entdecken gibt es auf der wunderschönen Insel viele Dinge (z. B. Steilküste im Norden, Meteoritenkrater, mittelalterliche Wehrkirchen, archaische Windmühlen, Wacholder- und Orchideenwiesen, weite Strände mit alten Leuchttürmen usw. usf.), sodass Sie sich am besten vorab entscheiden, welches Ihre Prioritäten für diesen Ausflugstag sind. Mit unserem ausführlichen Infomaterial und den „Geheimtipps“ vom Reisevorbereitungsgespräch können Sie den heutigen Tag gut vorbereitet starten. Schöne Restaurants gibt es nicht nur in Kuressaare, sondern auch auf dem Lande; einige sind auch an oder in der Nähe von herrlichen Ostseestränden gelegen. 12. Tag – Nationalpark Vilsandi: Ein besonderer Halbtagesausflug steht heute auf Ihrem Programm. Vom kleinen Hafen von Papisaare im Westen Saaremaas aus fahren Sie mit dem Motorboot auf die vorgelagerte Insel Vilsandi, das Haupt-Eiland des gleichnamigen Nationalparks. Schon allein die Überfahrt ist atemberaubend! Während einer individuellen, halbtägigen Exkursion erkunden Sie dann unter Begleitung einer erfahrenen Führerin die Naturschönheiten des letzten Nationalparks auf Ihrer Liste, erfahren von der besonderen Vogelwelt des 180 km 2  großen Archipels und besichtigen eine kleine Ausstellung auf der fast menschenleeren Insel. Ein stärkendes Mittagsmahl ist inbegriffen. Nachdem Sie am Nachmittag wieder zurück aufs Festland gebracht wurden, bieten sich weitere Erkundungen auf Saaremaa an. Spannende Besuchsziele wären die Halbinsel Sõrve im Südwesten oder die Steilküste von Panga ganz im Norden, der schiefe Leuchtturm von Harilaid im Nordwesten, das Landschaftsschutzgebiet Kübassare im Südosten oder die mittelalterlichen Wehrkirchen in Kaarma, Kihelkonna, Valjala, Karja und Pöide. 13. Tag – Standortwechsel: Zurück nach Tallinn: Heute kehren Sie an den Ausgangspunkt Ihrer Rundreise zurück – nach Tallinn. Mit der Autofähre fahren Sie auf das Festland zurück. Wie auf Ihrer gesamten Tour ist auch an diesem Tag der Weg das Ziel. Legen Sie also immer wieder Stopps ein und fahren Sie mit dem Mietwagen den einen oder anderen Umweg, um besondere Besuchsziele abseits der Hauptstrecken zu erkunden. In Tallinn beziehen Sie ein Zimmer im bereits vom Beginn der Reise her bekannten Hotel. Der Mietwagen wird anschließend dort abgeholt. Genießen Sie den letzten Abend Ihrer Estland-Aktivtour in einem der schönen Restaurants der mittelalterlichen Altstadt oder im Stadtviertel Kalamaja mit seiner bunten Kneipenszene.    14. Tag – Abschied: Ihre Reise geht heute zu Ende. Ganz sicher wird Ihnen die Zeit viel zu schnell vergangen sein. Hoffentlich aber blicken Sie auf wunderschöne Urlaubstage zurück und planen schon vor Ihrer Abreise den nächsten Estlandbesuch. Wir holen Sie am Hotel ab und bringen Sie zum Hafen oder Flughafen und sagen am Ende gern Nägemiseni – Bis zum Wiedersehen!   Wenn Sie diese Reise buchen möchten oder Fragen bzw. Änderungswünsche haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf (Stichwort „Nationalparktour“). Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!       
Individuelle Reisen nach Estland und in die baltischen Staaten
Reisepreis pro Person: 1.347 Euro (bei 2 Reisenden im Doppel- oder Zweibettzimmer)
Folgende Leistungen sind im Reisepreis inbegriffen: 13 Übernachtungen, davon 11 mit Frühstück; 2 Abendessen; Mietwagen (Kleinwagen) für 12 Volltage (inkl. Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung** bei unbegrenzter Kilometerzahl); Bereitstellung und Abholung des Mietwagens am Tallinner Hotel; individuelle deutschsprachige Stadtführungen in Tallinn und Kuressaare; Eintritt in die Domkirche in Tallinn; individueller, deutschsprachig begleiteter Tagesausflug im Lahemaa-Nationalpark; individuelle, deutschsprachig begleitete Wanderung durch ein Hochmoor; individuelle Kanutour im Soomaa-Nationalpark (inkl. Picknick); individueller, englischsprachig begleiteter Halbtagesausflug in den Vilsandi-Nationalpark (inkl. Mittagessen & Bootstransfers); Transfers Hafen/Flughafen-Hotel und Hotel-Hafen/Flughafen in Tallinn; ausführliches Reiseberatungsgespräch nach Ankunft in Tallinn; Estland-Autoatlas als Leihgabe; weiteres Info- und Kartenmaterial; alle Reservierungs- und Buchungsentgelte; telefonische Reisebegleitung während der gesamten Reisedauer im Falle von Fragen oder eventuell auftretenden Problemen; Reise-Sicherungsschein
Wichtige Hinweise  Wie alle Mustertouren stellt auch dieser Reisevorschlag nur ein Gerüst dar, das Sie vor Ort selbst im Detail ausgestalten können, da Sie ganz individuell in Estland unterwegs sind. Änderungen bezüglich Dauer, Routenführung oder Inhalt oder Elemente aus anderen Mustertouren zu übernehmen, ist natürlich gerne möglich. Dieser Vorschlag ist für 2 zusammen reisende Personen berechnet, die gemeinsam in einem Zimmer übernachten. Natürlich ist diese Reise auch für Einzelreisende oder mehr als 2 Personen geeignet (also auch für Reisende mit Kindern, für 2 oder mehr Paare bzw. mehrere zusammen reisende Einzelpersonen). Bitte teilen Sie uns einfach Ihre entsprechenden Wünsche oder Vorstellungen mit. Die im Vorschlag vorgestellten Unterkünfte werden nach Verfügbarkeit gebucht. Sollte die eine oder andere zum gewünschten Reisezeitraum ausgebucht sein, werden wir vergleichbare Übernachtungsorte für Sie finden, die wir Ihnen vor einer Buchung ausführlich vorstellen werden. Das Frühstück ist an 15 von 17 Tagen inbegriffen. Auf dem Land können weitere Mahlzeiten – in Abhängigkeit von der konkreten Unterkunft – ggf. auch selbst zubereitet oder vor Ort bei den Vermietern bestellt werden. Sollten beide Möglichkeiten nicht gegeben sein, so kann auf Restaurants in der Umgebung ausgewichen werden.   Zurück zum Seitenanfangg
Weitere Tourenbeispiele
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Nationalparktour (14 Tage / 13

Nächte)

Fünf   von   sechs   Nationalparks   auf   einer   Rundreise. Einzigartige    Naurlandschaften:    Moore,    Urwälder, Flüsse,    Ostseeinseln    und    ein    riesiger    See.    Eine fantastisch schöne Tour!
DETAILS DETAILS DETAILS DETAILS DETAILS DETAILS DETAILS Ihr Hotel befindet sich in unmittelbarer Nähe der schönen Altstadt Tallinns, durch die Sie heute schon ein wenig spazieren könnten. Solche Farbkontraste kann man beim Wandern über einen Lehrpfad durch das Viru-Hochmoor erleben. Netzschuppen der Fischer am Rande des kleinen Dorfes Altja     /     © Peeter Sirge / visitestonia.com Die Steilküste der Ostsee erreicht zwischen den Orten Ontika und Toila eine Höhe von bis zu 56 Metern über dem Meeresspiegel. Zwischen den Teilgebieten des Nationalparks Alutaguse liegt das einzige orthodoxe Nonnenkloster Estlands. Ein Besuch lohnt sich unbedingt!     /     © Kaupo Kalda / visitestonia.com In den so genannten "Zwiebeldörfern" am Westufer des Peipussees leben die russischsprachigen Altgläubigen, die als Religionsflüchtlinge im 17. Jahrhundert nach Estland kamen. Estlands kleinster Nationalpark ist für seine Kuppelhügel bekannt. Er ist dünn besiedelt und bietet hervorragende Wandermöglichkeiten. Ein Bad in einem Moorsee ist ein herrliches Erlebnis. Während der Kanutour bietet sich Ihnen dazu eine Möglichkeit. Mit etwas Glück können Sie im Soomaa-Nationalpark auch Elche beobachten. Besonders während der Dämmerung sind die Tiere auf Lichtungen anzutreffen.     /     © Jarek Jõepera / Visit Estonia Ihre Unterkunft befindet sich auf einem sympathischen Ferienhof im Norden Estlands größter Insel. Gut getarnt und erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind die drei jungen Höckerschwäne, die sich in der gut geschützten Inselwelt wohlfühlen. Der Nationalpark ist ein Paradies für viele Wasser-, aber auch Hunderttausende von Zugvögeln. Straßenfest in Kuressaare, dem größten Ort der Insel Saaremaa. Das mittelalterliche Tallinn im Abendlicht     /     © Kaupo Kalda / visitestonia.com Sollte vor Ihrer Abreise noch Zeit verbleiben, besuchen Sie unbedingt die große Markthalle am Bahnhof. Was hier im Sommer und Herbst angeboten wird, kommt direkt aus Gärten und Wäldern oder – wie im Falle der delikaten Moltebeeren links – aus den Mooren!
*   Schwimmkenntnisse sind empfehlenswert.   Die Guides/Instrukteure sprechen u. U. nur Englisch.   Bei schlechten Bedingungen (insbesondere bei starkem Wind) kann die Tour seitens des Anbieters kurzfristig abgesagt werden. **   mit Selbstbehalt von max. 320 Euro im Falle eines selbst verschuldeten Unfalls oder Diebstahls
Tallinn > Nationalpark Lahemaa > Nationalpark Alutaguse > Nationalpark Karula > Nationalpark Soomaa > Nationalpark Vilsandi > Tallinn
© Chalaro OÜ (2021)

Nationalparktour

Eine individuelle Mietwagentour (14 Tage

/ 13 Nächte)

Estlands sechs Nationalparks sind keine abgeschlossenen Gebiete, die nur wenigen Besuchern vorbehalten sind. Mit Ausnahme einiger unter strengem Schutz stehender Totalreservate ist sanfter Tourismus in den Schutzgebieten nicht nur möglich, sondern geradezu erwünscht. Es gibt keine Zäune oder Schlagbäume, stattdessen Infotafeln und Besucherzentren, die jedem Einheimischen und Besucher die Besonderheiten des jeweiligen Schutzgebietes vorstellen und erklären. Im digitalen Estland geht das natürlich auch per App und Internet, auf das selbst im einsamsten Waldgebiet noch Zugriff besteht. Auf dieser Rundreise können Sie alle sechs Nationalparks besuchen; in fünf stehen längere Aufenthalte und Aktivitäten bevor, in einem werden Sie sogar übernachten. Diese Tour ist ideal für alle Reisende, die einem hektischen Alltag entfliehen möchten und Ruhe suchen, die ein Auge für die Schönheiten der Natur und Spaß an Wandern und Bewegung haben. Sie passt zu allen, die im Urlaub keinen Luxus suchen, dafür aber malerische Landschaften und gemütliche Unterkünfte.   Wichtige Hinweise Programmverlauf 1. Tag – Ankunft: Je nach Wahl des Verkehrsmittels (z. B. Fähre oder Flugzeug) werden Sie nach Ihrer Ankunft am Hafen oder Flughafen von uns persönlich in Empfang genommen. Gemeinsam erfolgt der individuelle Transfer zu Ihrem 4-Sterne- Hotel, das sich in unmittelbarer Altstadtnähe, nur wenige Fußminuten von der oberen Altstadt – dem Domberg – befindet. Nach dem Check-In findet ein ausführliches Reiseberatungsgespräch statt, auf dem die Tour noch einmal im Detail besprochen wird und Sie weitere Materialien erhalten (guter Autoatlas und Infobroschüren zu den einzelnen Zielen Ihrer Rundreise). Auch erhalten Sie Tipps und Hinweise für Restaurants oder Kulturelles gleich für den ersten Tag oder Abend. 2. Tag – Tallinn & Standortwechsel: Fahrt in den Nationalpark Lahemaa: Am Vormittag findet für Sie eine private deutschsprachige Stadtführung statt. Im Mittelpunkt steht das mittelalterliche Tallinn, das über Jahrhunderte Reval hieß und dessen Geschichte äußerst facettenreich ist. Die Führung soll Sie überdies auf Ihre bevorstehende Rundreise vorbereiten, denn was Sie über die Esten, ihre Lebensweise, ihre Kultur und Geschichte, insbesondere aber über die politischen und gesellschaftlichen Themen der Gegenwart erfahren werden, wird Ihnen in den weiteren Tagen sicher von Nutzen sein. Später wird Ihnen ein Mietwagen bereitgestellt, mit dem Sie in östliche Richtung in Estlands ältesten Nationalpark fahren. Lahemaa ist sein Name, was so viel wie „Land der Buchten“ bedeutet. In einem alten Fischerdorf an einer dieser Ostseebuchten, gelegen in unmittelbarer Ostseenähe, befindet sich auch die urige Landunterkunft, in der Sie für 2 Tage sein werden. Hier steht Ihnen ein Doppel- /Zweibettzimmer zur Verfügung, das mit Dusche und WC ausgestattet ist. Frühstück ist im Preis inbegriffen. In den fantastischen Landschaften können Sie noch am selben Tag erste Erkundungen vornehmen. 3. Tag – Unterwegs im Nationalpark Lahemaa: Zusammen mit einer sympathischen örtlichen Führerin, die Sie in Ihrem Mietwagen begleiten wird, werden Sie den Nationalpark näher entdecken. Beeindruckende Gutshöfe und mächtige Überreste jahrhundertealter Ordensburgen beeindrucken ebenso wie die Stille, die man beim Wandern durch uralte Forste, entlang blumenreicher Wiesen, durch wacholderbewachsene Heidelandschaften oder über einen Bohlenweg, der durch ein Hochmoor führt, erleben kann. Das Land zwischen Ostsee und tiefen Wäldern verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna und hat eine lange Geschichte, in der estnische Fischer, deutsche Barone, russische Generäle und schwedische Landadlige ihren Platz finden. Über all dies werden Sie ausführliche Informationen erhalten. 4. Tag – Standortwechsel: Fahrt zum Nationalpark Alutaguse: Nach einem guten Frühstück machen Sie sich wieder auf den Weg. Ihr Ziel liegt in südöstlicher Richtung. Es würde sich anbieten, auf dem Weg weitere Ziele an oder nahe der Ostseeküste zu besuchen, so die Ruine der einst nördlichsten Festung des Deutschen Ordens oder den beeindruckenden Wasserfall von Valaste an der imposanten Steilküste zwischen Ontika und Toila. Ihr nächster Standort ist der jüngste Nationalpark Estlands – der aus mehreren kleineren Schutzgebieten zusammengesetzte Alutaguse. Sie finden Ihre Unterkunft in einem kleinen, gemütlichen Gästehaus in einem Dorf, das sich zwischen den verschiedenen Teilgebieten des Nationalparks befindet. Hier steht Ihnen ein Doppel- /Zweibettzimmer mit Dusche und WC zur Verfügung. Frühstück ist hier nicht inklusive, es gibt aber Speisemöglichkeiten in der Nähe. 5. Tag – Unterwegs im Nationalpark Alutaguse: Erst 2018 wurde dieser Nationalpark gegründet. Sehr unterschiedliche Landschaftsformen und eine vielgestaltige Flora kennzeichnen ihn. Estlands größte zusammenhängende Nadelwälder sowie weitflächige Moor- und Sumpfgebiete befinden sich in dieser sehr dünn besiedelten Gegend. Verschiedene ausgeschilderte Wanderwege führen zum Beispiel durch das malerische Landschaftsschutzgebiet von Kurtna, wo sich mehr als 40 Seen befinden. Drumlins zeugen von der eiszeitlichen Prägung der sanften Landschaft, in der auch das seltene Moorschneehuhn und der Steinadler leben. Das einzige orthodoxe Frauenkloster Estlands liegt inmitten des Nationalparks und bis zum riesigen Peipus – Europas fünftgrößtem Binnensee – sind es nur wenige Kilometer. Gestalten Sie den heutigen Tag in Eigenregie. 6. Tag – Standortwechsel: Fahrt in den Süden: Die weiteste Strecke Ihrer Nationalparktour legen Sie heute zurück. Auf dem Weg in den Süden des Landes, wo sich Ihre nächste Unterkunft befindet, sollten Sie einige Stopps einlegen, so in den sogenannten „Zwiebeldörfern“ an der Westküste des Peipussees. Hier leben seit vier Jahrhunderten russische Altgläubige in Straßendörfern, die ganz anders angelegt sind als die Siedlungen der Esten. Hier können Sie diese besondere Volksgruppe und ihre Bräuche kennenlernen und nebenbei frischen Räucherfisch, eingelegte Gurken oder große Zwiebelzöpfe direkt am Straßenrand erstehen. Auch in Estlands „geistiger Hauptstadt“, der Universitätsstadt Tartu (einst Dorpat), ist ein Stopp ein Muss. Für die Erkundung des Zentrums des 100.000-Einwohner-Ortes sollten Sie ein paar Stunden einplanen. Tartus schöne Restaurants und Cafés lohnen den einen oder anderen Besuch. Auf den Weg  zum Ihrem Ziel im Landkreis Valga bieten sich weitere Besichtigungen an, z. B. in Estlands bekanntestem Wintersportort Otepää am Heiligen See, der seine Besucher auch im Sommer begeistert. Ihr Ferienhof befindet sich in etwa 10 Kilometer Entfernung vom Karula- Nationalpark, dem kleinsten der fünf Parks, die Sie auf Ihrer Rundreise besuchen. In der sympathischen Unterkunft, deren freundliche Gastgeber Deutsch sprechen, Ihnen steht ein Doppelzimmer zur Verfügung; Dusche und WC sind zur Mitbenutzung. Das Frühstück ist inbegriffen. Das hübsche Anwesen liegt in unmittelbarer Nähe des Väike-Emajõgi (dt. Kleiner Embach), in dem Sie nach einem entspannenden abendlichen Saunagang untertauchen können. 7. Tag – Wandern zwischen Kuppelhügeln: Zu den bezauberndsten Gegenden Estlands gehört die Kuppelhügellandschaft des Nationalparks Karula, in die viele Seen eingesprenkelt sind. 70 % seiner Fläche besteht aus Wäldern; über weite Strecken ist der Park eine Kulturlandschaft, erkennbares Zeugnis des Einflusses des Menschen über Tausende von Jahren. Für Wanderungen ist Karula wie geschaffen. Ausgeschilderte Wege führen durch diese einzigartige südestnische Naturlandschaft, in der es nur wenige Ansiedlungen gibt. Tiefe Nadelwälder wechseln sich mit Wiesen voller Wildblumen ab, uralte Eichen stehen am Rande der Wanderpfade, die durch den eiszeitlich geprägten Nationalpark mit seinen sanften Hügeln führen. Beim Wandern können Sie die herrliche Ruhe erleben, die diese Gegend ausstrahlt und die artenreiche Flora und Fauna näher untersuchen. Bademöglichkeiten gibt es an vielen einsamen Seen. Zudem ist das Besucherzentrum des Nationalparks am Ähijärve-See einen Besuch wert. 8. Tag – Standortwechsel: Natur pur im Nationalpark Soomaa: Das Ziel der heutigen Tagesetappe liegt in nordöstlicher Richtung. Auf dem Weg in den Soomaa-Nationalpark sollten Sie wieder Stopps einlegen, z. B. für eine Besichtigung der alten Hansestadt Viljandi (einst Fellin). Vom Burghügel über dem Städtchen können Sie weit in die eiszeitlich geprägte Landschaft mit ihren Rinnenseen schauen und beim Abstieg im Café des Folkmusik- Zentrums eine kulinarische Pause einlegen. Soomaa bedeutet „Sumpfland“. Auf fast 400 km 2  finden sich unterschiedliche Landschaftsformen, vorrangig Feuchtgebiete (Moore und Sümpfe) und ein ausgeprägtes Flussnetz. Viele der hier lebenden Tiere und Pflanzen stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Birkhuhn und Steinadler sind im Soomaa- Nationalpark ebenso zuhause wie Braunbär, Wolf, Luchs und Elch. Mitten in diesem Paradies befindet sich Ihre Landpension, in der Sie zweimal übernachten werden. Die praktisch eingerichteten Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet. Die Besitzer beschäftigen sich u. a. mit Ökolandbau, so dass Sie sich auf appetitliche Frühstücksmahlzeiten freuen können. Das heutige Abendessen ist für Sie vorbestellt. 9. Tag – Kanutour: An diesem Tag stehen zwei Aktivitäten im Soomaa-Nationalpark auf Ihrem Programm. Zunächst wandern Sie mit der Gründerin einer Naturschule auf einem Lehrpfad durch ein Hochmoor. Hierbei werden Sie nicht nur verschiedene Informationen zu diesem 1993 gegründeten Schutzgebiet erhalten, sondern auch erfahren, was eine junge Deutsche bewogen hat, nach Estland zu ziehen und sich im Naturschutz zu engagieren. Am Nachmittag beginnt eine Kanutour, die etwa 4 bis 6 Stunden dauern wird. Sie selbst bestimmen Dauer und Länge der Tour, während der Sie den Nationalpark aus einer ganz besonderen Perspektive erleben werden. Zu dieser individuell zu absolvierenden Tour gehört auch ein Picknick. Soomaa eignet sich wegen seines verzweigten Bach- und Flussnetzes großartig für eine solche Tour, die auch für Unerfahrene sehr zu empfehlen und absolut geeignet ist*. 10. Tag – Standortwechsel: Auf Estlands größte Insel: Mit Ihrem Mietwagen fahren Sie gen Westen in Richtung Ostsee. Auf dem Weg dorthin lohnt sich ein Stopp in der alten Hansestadt Pärnu (einst Pernau). Auf der Weiterfahrt würde sich auch ein Besuch des Informationszentrums des Nationalparks Matsalu anbieten. Dieses Vogelschutzgebiet von europäischer Bedeutung liegt unweit Ihrer Fahrtroute, sodass ein Stopp eine gute Idee wäre. Sie hätten somit alle sechs Nationalparks Estlands angesteuert. Vom Hafen Virtsu aus setzen Sie mit der Autofähre auf die Estlands größter Insel – Saaremaa – vorgelagerte und mit ihr durch einen Damm verbundene Insel Muhu über. Auch hier lohnen sich nähere Erkundungen, wie zum Beispiel das archaische Dorfensemble von Koguva, das heute ein Museumsdorf ist, oder der stolze Gutshof von Pädaste. Später fahren Sie auf die Insel Saaremaa (einst Ösel) weiter, wo Sie 4 Nächte lang bleiben werden. Ihr Domizil ist ein idyllischer Ferienhof im Nordosten der Insel, auf dem für Sie ein Doppelzimmer bereitsteht. Frühstück ist an allen vier Tagen inklusive. Die Besitzer sind sehr um Ihr Wohlergehen bemüht und geben Ihnen gern Tipps für Besichtigungen in der näheren Umgebung und zeigen Ihnen, wo sich der schönste Ostsee-Badestrand befindet. Der Ferienhof befindet sich in sehr ruhiger ländlicher Lage, umgeben von Feldern und Wiesen. Für den heutigen ersten Abend ist hier ein Essen für Sie bestellt. 11. Tag – Inselhauptstadt Kuressaare: Mit dem Mietwagen fahren Sie heute in die Inselhauptstadt, die etwa 50 km südwestlich liegt. Am frühen Nachmittag wird hier eine individuelle, deutschsprachige Stadtführung stattfinden. Von der sympathischen Führerin werden Sie mit der Geschichte Kuressaares, das einst Arensburg hieß, vertraut gemacht. Der kleine Ort mit seinen verwinkelten Gassen, den bunten Holzhäuschen und seinem Renaissance-Rathaus erinnert an so manche schwedische Kleinstadt. Über die Maßen beeindruckend ist allerdings die mittelalterliche Bischofsburg, eine der am besten erhaltenen im Ostseeraum. Ein Besuch des Museums kann entweder auf eigene Faust oder mit der Führerin erfolgen. Den zweiten Teil des Tages sollten Sie für erste Erkundungen der Insel nutzen. Saaremaa  ist groß. Sogar dreimal größer als Rügen. Zu sehen und zu entdecken gibt es auf der wunderschönen Insel viele Dinge (z. B. Steilküste im Norden, Meteoritenkrater, mittelalterliche Wehrkirchen, archaische Windmühlen, Wacholder- und Orchideenwiesen, weite Strände mit alten Leuchttürmen usw. usf.), sodass Sie sich am besten vorab entscheiden, welches Ihre Prioritäten für diesen Ausflugstag sind. Mit unserem ausführlichen Infomaterial und den „Geheimtipps“ vom Reisevorbereitungsgespräch können Sie den heutigen Tag gut vorbereitet starten. Schöne Restaurants gibt es nicht nur in Kuressaare, sondern auch auf dem Lande; einige sind auch an oder in der Nähe von herrlichen Ostseestränden gelegen. 12. Tag – Nationalpark Vilsandi: Ein besonderer Halbtagesausflug steht heute auf Ihrem Programm. Vom kleinen Hafen von Papisaare im Westen Saaremaas aus fahren Sie mit dem Motorboot auf die vorgelagerte Insel Vilsandi, das Haupt-Eiland des gleichnamigen Nationalparks. Schon allein die Überfahrt ist atemberaubend! Während einer individuellen, halbtägigen Exkursion erkunden Sie dann unter Begleitung einer erfahrenen Führerin die Naturschönheiten des letzten Nationalparks auf Ihrer Liste, erfahren von der besonderen Vogelwelt des 180 km2 großen Archipels und besichtigen eine kleine Ausstellung auf der fast menschenleeren Insel. Ein stärkendes Mittagsmahl ist inbegriffen. Nachdem Sie am Nachmittag wieder zurück aufs Festland gebracht wurden, bieten sich weitere Erkundungen auf Saaremaa an. Spannende Besuchsziele wären die Halbinsel Sõrve im Südwesten oder die Steilküste von Panga ganz im Norden, der schiefe Leuchtturm von Harilaid im Nordwesten, das Landschaftsschutzgebiet Kübassare im Südosten oder die mittelalterlichen Wehrkirchen in Kaarma, Kihelkonna, Valjala, Karja und Pöide. 13. Tag – Standortwechsel: Zurück nach Tallinn:  Heute kehren Sie an den Ausgangspunkt Ihrer Rundreise zurück – nach Tallinn. Mit der Autofähre fahren Sie auf das Festland zurück. Wie auf Ihrer gesamten Tour ist auch an diesem Tag der Weg das Ziel. Legen Sie also immer wieder Stopps ein und fahren Sie mit dem Mietwagen den einen oder anderen Umweg, um besondere Besuchsziele abseits der Hauptstrecken zu erkunden. In Tallinn beziehen Sie ein Zimmer im bereits vom Beginn der Reise her bekannten Hotel. Der Mietwagen wird anschließend dort abgeholt. Genießen Sie den letzten Abend Ihrer Estland-Aktivtour in einem der schönen Restaurants der mittelalterlichen Altstadt oder im Stadtviertel Kalamaja mit seiner bunten Kneipenszene.    14. Tag – Abschied: Ihre Reise geht heute zu Ende. Ganz sicher wird Ihnen die Zeit viel zu schnell vergangen sein. Hoffentlich aber blicken Sie auf wunderschöne Urlaubstage zurück und planen schon vor Ihrer Abreise den nächsten Estlandbesuch. Wir holen Sie am Hotel ab und bringen Sie zum Hafen oder Flughafen und sagen am Ende gern Nägemiseni – Bis zum Wiedersehen!   Wenn Sie diese Reise buchen möchten oder Fragen bzw. Änderungswünsche haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf (Stichwort „Nationalparktour“). Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!       
Wichtige Hinweise  Wie alle Mustertouren stellt auch dieser Reisevorschlag nur ein Gerüst dar, das Sie vor Ort selbst im Detail ausgestalten können, da Sie ganz individuell in Estland unterwegs sind. Änderungen bezüglich Dauer, Routenführung und Inhalt oder das Übernehmen von Elementen aus anderen Mustertouren sind natürlich möglich. Dieser Vorschlag ist für 2 zusammen reisende Personen berechnet, die gemeinsam in einem Zimmer übernachten. Natürlich ist diese Reise auch für Einzelreisende oder mehr als 2 Personen geeignet (also auch für Reisende mit Kindern, für 2 oder mehr Paare bzw. mehrere zusammen reisende Einzelpersonen). Bitte teilen Sie uns einfach Ihre entsprechenden Wünsche oder Vorstellungen mit. Die im Vorschlag vorgestellten Unterkünfte werden nach Verfügbarkeit gebucht. Sollte die eine oder andere zum gewünschten Reisezeitraum ausgebucht sein, werden wir vergleichbare Übernachtungsorte für Sie finden, die wir Ihnen vor einer Buchung ausführlich vorstellen werden. Das Frühstück ist bei allen Unterkünften im Preis inbegriffen. Auf dem Land können weitere Mahlzeiten – in Abhängigkeit von der konkreten Unterkunft – ggf. auch selbst zubereitet oder vor Ort bei den Vermietern bestellt werden. Sollten beide Möglichkeiten nicht gegeben sein, können Sie natürlich auf Restaurants in der Umgebung ausweichen. Zurück zum Seitenanfangg
© Chalaro OÜ (2021)
Individuelle Reisen nach Estland und in die baltischen Staaten
Reisepreis pro Person: 1.347 Euro (bei 2 Reisenden im Doppel- oder Zweibettzimmer)
Folgende Leistungen sind im Reisepreis inbegriffen: 13 Übernachtungen, davon 11 mit Frühstück; 2 Abendessen; Mietwagen (Kleinwagen) für 12 Volltage (inkl. Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung** bei unbegrenzter Kilometerzahl); Bereitstellung und Abholung des Mietwagens am Tallinner Hotel; individuelle deutschsprachige Stadtführungen in Tallinn und Kuressaare; Eintritt in die Domkirche in Tallinn; individueller, deutschsprachig begleiteter Tagesausflug im Lahemaa- Nationalpark; individuelle, deutschsprachig begleitete Wanderung durch ein Hochmoor; individuelle Kanutour im Soomaa-Nationalpark (inkl. Picknick); individueller, englischsprachig begleiteter Halbtagesausflug in den Vilsandi-Nationalpark (inkl. Mittagessen & Bootstransfers); Transfers Hafen/Flughafen-Hotel und Hotel- Hafen/Flughafen in Tallinn; ausführliches Reiseberatungsgespräch nach Ankunft in Tallinn; Estland-Autoatlas als Leihgabe; weiteres Info- und Kartenmaterial; alle Reservierungs- und Buchungsentgelte; telefonische Reisebegleitung während der gesamten Reisedauer im Falle von Fragen oder eventuell auftretenden Problemen; Reise-Sicherungsschein
Weitere Tourenbeispiele Ihr Hotel befindet sich in unmittelbarer Nähe der schönen Altstadt Tallinns, durch die Sie heute schon ein wenig spazieren könnten. Solche Farbkontraste kann man beim Wandern über einen Lehrpfad durch das Viru-Hochmoor erleben. Netzschuppen der Fischer am Rande des kleinen Dorfes Altja     I     © Peeter Sirge / EAS Die Steilküste der Ostsee erreicht zwischen den Orten Ontika und Toila eine Höhe von bis zu 56 Metern über dem Meeresspiegel. Zwischen den Teilgebieten des Nationalparks Alutaguse liegt das einzige orthodoxe Nonnenkloster Estlands. Ein Besuch lohnt sich unbedingt!     I     © Kaupo Kalda / EAS In den so genannten "Zwiebeldörfern" am Westufer des Peipussees leben die russischsprachigen Altgläubigen, die als Religionsflüchtlinge im 17. Jh. nach Estland kamen. Estlands kleinster Nationalpark ist für seine Kuppelhügel bekannt. Er ist dünn besiedelt und bietet hervorragende Wandermöglichkeiten. Ein Bad in einem Moorsee ist ein herrliches Erlebnis. Während der Kanutour bietet sich Ihnen dazu eine Möglichkeit. Mit etwas Glück können Sie im Soomaa-Nationalpark auch Elche beobachten. Besonders während der Dämmerung sind die Tiere auf Lichtungen anzutreffen.     I     © Jarek Jõepera / EAS Ihre Unterkunft befindet sich auf einem sympathischen Ferienhof im Norden Estlands größter Insel. Gut getarnt und erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind die drei jungen Höckerschwäne, die sich in der gut geschützten Inselwelt wohlfühlen. Der Nationalpark ist ein Paradies für viele Wasser-, aber auch Hunderttausende Zugvögel. Straßenfest in Kuressaare, dem größten Ort der Insel Saaremaa. Das mittelalterliche Tallinn im Abendlicht     I     © Kaupo Kalda / EAS Sollte vor Ihrer Abreise noch etwas Zeit verbleiben, besuchen Sie unbedingt die große Markthalle am Baltischen Bahnhof. Was hier im Sommer und Herbst angeboten wird, kommt direkt aus den estnischen Wäldern!
*   Schwimmkenntnisse sind empfehlenswert.   Die Guides/Instrukteure sprechen u. U. nur Englisch.   Bei schlechten Bedingungen (insbesondere bei starkem Wind) kann die Tour seitens des Anbieters kurzfristig abgesagt werden. **   mit Selbstbehalt von max. 320 Euro im Falle eines selbst verschuldeten Unfalls oder Diebstahls
Weitere Tourenbeispiele